Diplom Lebens- und Sozialberaterin
Ich bin Feuer und Flamme, seit ich mich auf meinen neuen beruflichen Weg gemacht habe.
Die Erfahrungen, Vielfältigkeit und Bereicherung durch die Arbeit mit Menschen, fesselt mich. Gleichzeitig treibt es mich an, immer weiter zu lernen.
Ich bin 1970 geboren und in einer großen Patchwork-Familie aufgewachsen.
Als ich 10 Jahre alt war haben meine Eltern unser Leben auf den Kopf gestellt. Sie haben unsere Ernährung auf „makrobiotisch“ umgestellt und sind mit uns auf Seminare und Workshops einer „spirituellen Heilerin“ gefahren. Von da an lebten wir, ähnlich wie in einer Kommune, da immer wieder andere Leute bei uns wohnten oder mit uns reisten.
Mit 15 Jahren bin ich wieder in Österreich gelandet und habe, im elterlichen Betrieb, die Lehre zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin absolviert.
In meiner jugendlichen „Sturm- und Drangzeit“ habe ich meinen jetzigen Mann und meine zwei langjährigen Freundinnen kennen gelernt.
Da sich immer mehr herausstellte, dass mein Lebensplan sehr von den Vorstellungen meiner Eltern entfernt lag, bin ich nach Salzburg umgezogen.
Durch meine frühe Schwangerschaft musste ich wieder zurück nach Hause ziehen, bin jedoch sehr bald nach der Geburt meines Kindes, zu meinem Freund und jetzigen Mann gezogen.
Mein Mann und ich sind uns nur in ganz wenigen Bereichen ähnlich, aber wir haben sehr deckungsgleiche Werte.
Dies hat uns durch die mehr als 30 Ehejahre geholfen, aber auch oft zu Spannungen und Diskussionen geführt.
Zwölf Jahre nach meinem ersten Kind, kam unser jüngstes Kind auf die Welt. Ein absolut, lang ersehntes Wunschkind.
Doch es stellte sich bald heraus, dass es nicht so sanft und einfühlsam wie unser erstes Kind war.
Im Gegenteil, es fühlte sich unter anderen Kindern gar nicht wohl, war lieber alleine und im Kindergarten wurde es aggressiv, wenn ihm andere Kinder zu nahekamen.
Dies änderte sich natürlich auch nicht mit dem Schuleintritt. Daher haben wir es austesten lassen. Die Diagnose: Asperger-Syndrom war für uns gleichzeitig Schock und Erleichterung.
Mein Kind wechselte auf die Sonderschule, besuchte in Folge die Neue Mittelschule und hat dann beschlossen an die HTL zu gehen.
Nach den ersten erfolgreichen Jahren an der HTL, war es soweit selbstständig und im Leben gefestigt.
Für mich ergab sich dadurch das erste Mal seit vielen Jahren die Möglichkeit, darüber nachzudenken, was ich aus meinem zukünftigen Leben machen möchte.
Gemeinsam mit meiner Lebens- und Sozialberaterin haben wir all meine Fähigkeiten, Interessen und Erfahrungen reflektiert und kamen so zu der Erkenntnis, dass Leben- und Sozialberatung sowohl meine Interessen, als auch meine Fähigkeiten optimal widerspiegelt.
In der Zwischenzeit liegt die Diplomprüfung hinter mir. Alle Praxisstunden sind abgeleistet und ich habe seit November 2022 mein Gewerbe angemeldet.
Zurzeit arbeite ich halbtags als Schulassistentin in der Sonderschule.
Mein Kind hat die HTL samt Matura abgeschlossen und bestanden, arbeitet in einem Tätigkeitsbereich der ihm entspricht und einer „normalen“ Zukunft steht nichts mehr im Weg.
Ich bin sehr stolz auf meine beiden Kinder!
Nach meinem Diplomabschluss habe ich noch ein paar Ausbildungen absolviert, da ich, durch meine Diplomarbeit fasziniert war von der Rolle des Unterbewusstseins.
Viele unserer Verhaltensmuster und Glaubenssätze sind genau dort abgespeichert.
Somit war es mir wichtig noch weitere Möglichkeiten zu finden, wie man Unterbewusstes, ins Bewusstsein bringen kann.
Nun haben Sie mein buntes Leben ein wenig kennengelernt und hoffentlich den Entschluss gefasst,
dass Sie mir Ihre Sorgen, Probleme oder Schwierigkeiten anvertrauen möchten, sodass wir gemeinsam an Ihrer Erfolgstory arbeiten können.